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Sprechstunde bei Dr. Ubagu

9. Oktober | 20:00 - 22:00

- Kostenlos

Das Blues-Trio und die Poetry-Rock-Band Manic Depression spielen im Cottage

Medizin für die Seele – das ist für viele Menschen die Musik, vor allem Live-Musik. Da passt es gut in diesen Tagen, dass sich der Blues-Spezialist Dr. Ubagu am 9. Oktober endlich wieder Zeit für seine Corona geplagten Zuhörer nehmen darf, um ihnen eine gehörige Dosis Blues-Sound zu verabreichen. Assistieren werden ihm dabei die Bottroper Poetry-Rocker von Manic Depression. Ort der Behandlung ist die Kulturkneipe Cottage.

Tatsächlich ist der Dr. Ubagu allerdings kein medizinischer Doktor. Die Abkürzung steht für DRUms BAss GUitar, eben die klassische Blues Rock Formation. In der aktuellen Besetzung probt das Trio seit März 2018 in Dinslaken und spielt ausschließlich eigene Stücke, – fein durcharrangierte Songs, geprägt vom bluesigen Gitarrensound und dem zum Teil zweistimmigen englischsprachigen Gesang.

Dabei klebt die Band allerdings nicht ausschließlich am Blues-Genre, sondern bezieht auch Pop- und Funkelemente mit ein. Dr. Ubagu will sich in keine feste Schublade einordnen lassen. Wer sich einen Eindruck von der Musik verschaffen will, kann das z.B.bei Spotify tun, wo die Formation bereits mehrere Songs eingestellt hat – oder eben live bei ihrem Auftritt im Cottage.

Goethe + Rock’n Roll = Manic Depression

Poetry Rock nennen die drei „Jungs“ von Manic Depression ihre Musik, bei der sie das aus ihrer Sicht nahe liegende Kunststück vollbringen deutsche Dichtung mit schrägen Rocksounds zu verbinden, – und das schon seit 2010, dem Gründungsjahr der Band.

Von Blues über Rock bis hin zum Punk reicht die Stilpalette, die Manic Depression bislang auf die Bühne gebracht hat. – Und was die Texte angeht, da liegen den Musikern vor allem jene literarischen Werke am Herzen, die die deprimierenden, düsteren und abgründigen Seiten des Daseins und Alltags thematisieren. – So etwa, wenn sie Goethes „Wandrers Nachtlied“ vertonen, bei dem sie die Verzweiflung über die unvermeidliche Sterblichkeit herausschreien. Die existenzielle Einsamkeit in Hesses „Im Nebel“ unterstreichen sie mit einem Mix aus melancholisch-cleanen Gitarrenklängen und verzerrt-rotzigen Hardrock-Riffs. Und in eines ihrer Stücke, das einen unbarmherzigen grausamen Gott anprangert, lassen sie Zeilen aus Goethes religionskritischer Sturm-und-Drang-Hymne „Prometheus“ einfließen. – Allerdings kann es bei Manic Depression textlich auch ganz alltäglich deprimierend zugehen, z.B. bei ihrer Interpretation von Erich Kästners „Sachliche Romanze“ über eine zerbrochene Liebesbeziehung. Die reine Verbreitung von Frohsinn ist also nicht gerade das Hauptanliegen der Band.

Die Corona-Zeit ohne Live-Gigs hat die Band genutzt, um einige Stücke studiomäßig aufzunehmen, die man auf ihrer Facebook-Seite anhören kann. Doch am besten, so meinen die Musiker, sollte man sich die Medizin für die Seele vor Ort und livehaftig im Cottage verabreichen lassen.

Termin: Samstag, 9. Oktober, in der Bottroper Kneipe Cottage, Herzogstr. 58, 46240 Bottrop, 02041-706312

Einlass: 19:30 Uhr, Beginn: 20:00 Uhr

Der Eintritt ist frei, ein Hut geht rum. Es gelten die aktuellen Corona-Bestimmungen (3 G).

Details

Datum:
9. Oktober
Zeit:
20:00 - 22:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Cottage Pub
Herzogstr. 58
Bottrop, 46240 Deutschland
Telefon:
02041706312

Veranstalter

Cottage
Telefon:
02041706312
E-Mail:
Cottage_kontakt@yahoo.de

Details

Datum:
9. Oktober
Zeit:
20:00 - 22:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Cottage Pub
Herzogstr. 58
Bottrop, 46240 Deutschland
Telefon:
02041706312

Veranstalter

Cottage
Telefon:
02041706312
E-Mail:
Cottage_kontakt@yahoo.de